Fusion von 3D-Messdaten

Donnerstag, 17. August 2017

"3D Worx" bietet künftig die Zusammenführung und „smarte“ Ableitung relevanter Geodaten für die Praxis - ein Bericht aus der rmDATA-Forschung.

In vielen Bereichen der Vermessung, die bisher von der diskreten Einzelpunktaufnahme geprägt waren, geht der Trend immer mehr in Richtung Erfassen von Massendaten. So schnell und einfach auch die Aufnahme im Feld mit den neuen Messmethoden erscheinen mag, bis zum Endprodukt für den Auftraggeber ist der Weg dann doch oft noch ein langer. rmDATA hat sich zum Ziel gesetzt, genau diesen Weg zu verkürzen.

 

Von Messdaten zum Endprodukt

Seit einigen Jahren verschmelzen Tachymetrie, Scanning und Bilddatenerfassung in einem Instrument. Zusätzlich finden UAV-Systeme mit montierten Kameras immer mehr Verbreitung und werden für verschiedene Anwendungen eingesetzt.

 

In den wenigstens Fällen ist es mit der Zusammenführung von Punktwolken in ein gemeinsames Koordinatensystem getan. Es sollen zum einen 2,5D-Pläne, Schnitte oder Profile vom zu vermessenden Gebiet oder Objekt erzeugt und zum anderen immer häufiger 3D-Geometrien wie Flächen, Punkte und Kanten abgeleitet werden. Die Ableitung dieser Daten aus der Punktwolke kann je nach Software und Datenbestand mehr oder weniger Aufwand bedeuten.

Zoom
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„One does it all“: 3DWorx-Designer

rmDATA arbeitet derzeit gemeinsam mit VRVis (Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung) an einer Software-Lösung, die sämtliche Kategorien von Messdaten mit all ihren speziellen Eigenschaften vereint.

 

Ein wesentlicher Punkt neben einem hohen Grad an Automatisierung ist die durchgängige Betrachtung von Genauigkeitsaspekten und die interaktive Auflösung von Problemsituationen. Ziel ist es, den Benutzer durch den gesamten Prozess der Auswertung zu führen und speziell dann, wenn Automatismen scheitern oder vorgegebene Genauigkeiten nicht erreicht werden können, entsprechende Hilfestellung zu geben.

 

Bei der Ableitung relevanter Geometrien werden die Vorteile der Ausgangsdaten optimal genutzt. So sind zum Beispiel Kanten in Bildern besser zu erkennen, während Flächen aus Punktwolken optimal abgeleitet werden können. Für das Weitergeben der so gewonnenen Daten stehen künftig Formate wie IFC für die BIM-Welt und natürlich viele CAD-Standardformate wie DXF, DWG usw. zur Verfügung.

 

Die Produktentwicklung läuft bei rmDATA, sodass bereits ein Workflow zur Erstellung von Gebäudeschnitten aus Punktwolken bei mehreren Pilotkunden präsentiert wurde. Interesse? Wir beraten Sie gerne.


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